Die Landwirte in Nordrhein-Westfalen bauten im Jahr 2021 auf 294 800 Hektar Körner- oder Silomais an. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse der Bodennutzungshaupterhebung mitteilt, waren das 27,7 Prozent der gesamten nordrhein-westfälischen Ackerfläche. Den größten Anteil hatte hier Silomais, der auf 216 000 Hektar angebaut wurde. Auf weiteren 78 800 Hektar steht Körnermais. Silomais wird nicht nur als Futterpflanze, sondern auch als Rohstoff zur Biogaserzeugung genutzt.

 

Wie die Statistiker weiter mitteilen, hat der Getreideanbau (572 800 Hektar) mit 53,7 Prozent den größten Anteil am gesamten Ackerland und ist damit nach wie vor der ackerbauliche Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen. Der überwiegend als Brotgetreide verwendete Winterweizen beansprucht mit 236 800 Hektar mehr als ein Fünftel (22,2 Prozent) des Ackerlandes. Winterweizen bleibt damit die am häufigsten in NRW ausgesäte Getreideart; seine Anbaufläche wurde gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent ausgedehnt. Wintergerste wurde auf 142 300 Hektar und damit 13,3 Prozent des Ackerlandes angebaut, das waren 3,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Roggenanbau wurde mit 39 700 Hektar um 18,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgedehnt.

 

Die Anbaufläche von Hackfrüchten in NRW wurde um 7,1 Prozent auf 94 100 Hektar erweitert. Die Anbaufläche von Kartoffeln (38 100 Hektar) war dabei um 3,8 Prozent, die von Zuckerrüben (55 200 Hektar) um 9,0 Prozent höher als im Jahr 2020.

 

(IT.NRW)