Achim Gerling (rechts), Projektleiter KungFu – Kunststoff goes Future, überreicht den Spendenscheck für den Lippe.MINT-Fonds über 600 Euro an Carsten Kießler (links), Leiter zdi-Zentrum Lippe.MINT.

10 Euro pro Unternehmen, macht 600 Euro für den Lippe.MINT-Fonds: Insgesamt 60 Unternehmen nahmen an der OWL-weiten Befragung des Projekts „KungFu – Kunstoff Goes Future“ teil. Nun spendet die Lippe Bildung eG als Projektträger 600 Euro an den Lippe.MINT Fonds. Durch die Umfrage sollte ein Überblick über den Bedarf der Unternehmen in der Region gewonnen werden. Bei dem Projekt KungFu stehen die Auswirkungen der Digitalisierung auf die berufliche Bildung in der Kunststoffbranche im Mittelpunkt. Die Ergebnisse der nun durchgeführten Befragung werden am 20. April 2018 ab 13 Uhr im Rahmen einer Auftaktveranstaltung für das Projekt KungFu in der Lipperlandhalle vorgestellt.

 

„Wir freuen uns natürlich sehr über die finanzielle Spende für unseren Fonds und jedes Unternehmen, das an der Befragung vom Projekt KungFu teilgenommen hat“, erklärt Carsten Kießler, Leiter des zdi-Zentrums Lippe.MINT und Initiator des Lippe.MINT-Fonds, bei der Übergabe durch Projektleiter Achim Gerling am vergangenen Dienstag in den Räumen des neuen Erfahrungsraum.MINT in Lemgo. Der Fonds unterstützt sowohl Kitas als auch allgemeinbildende Schulen bei MINT-Projekten und -Aktionen. Er wird im Rahmen des Förderprogramms EFRE.NRW mit Mitteln der Europäischen Union und des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.

 

Das Projekt KungFu hilft kleinen und mittelständischen Unternehmen der Kunststoffindustrie bei ihren Aufgaben rund um die Ausbildung. Aktuell nehmen die Betriebe beispielsweise Hilfe bei der Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern in Anspruch. Neben diesen zusätzlichen Aufgabenstellungen wird KungFu außerdem spezielle Instrumente für die Unternehmen entwickeln, wie etwa ein digitales Reifegradmodell für den Bereich der Ausbildung. KungFu wird gefördert als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds.