Die gute Nachricht vorab: Die Zahngesundheit von Kindern wird immer besser. Dies kann beispielsweise im unlängst erschienenen Bericht „Zahngesundheit Hamburger Schulkinder“ nachgelesen werden. Doch trotz aller Präventionsbemühungen gibt es leider noch immer Kinder, deren Milchzahngebiss kariös ist. Insbesondere Kinder aus sozial benachteiligten Familien leiden häufig unter schlechten Zähnen. Doch gibt es in allen gesellschaftlichen Schichten Familien, in denen das Thema Zähneputzen täglich zu Streit führt.
 
Eine gesunde Ernährung ist die beste Prävention
Eltern, die um die Zahngesundheit ihrer Kinder besorgt sind, sollten in erster Linie auf eine gesunde Ernährung achten. Gesund bedeutet in diesem Fall, dass auf zuckerhaltige Getränke möglichst ganz verzichtet werden sollte. Das schließt auch Säfte und Saftschorlen ein, die mit der Kombination aus Fruchtzucker und Säure den Zahnschmelz angreifen. Anstelle von gesüßtem Müsli sind Haferflocken und ungesüßte Mischungen empfehlenswert. Vollkornprodukte sind Gebäck aus weißem Mehl vorzuziehen. Und – bei allen Vorteilen, die frische Smoothies bieten – sollten Zähne im Laufe des Tages immer mal wieder das tun können, wofür sie bestimmt sind: kräftig kauen. Eine gesunde Pausenmahlzeit ist ebenfalls wichtig.
Wer Kindern beibringt, zwischen den Mahlzeiten auch einmal drei Stunden ganz ohne Nahrung auszukommen, beugt nicht nur Übergewicht und unkontrolliertem Essverhalten vor. Er gibt auch der komplexen Mundflora die Chance, sich von Zucker, Säure und Co. zu regenerieren. Nahrungsergänzungsprodukte sind bei einer gesunden Ernährung überflüssig. Stehen Milchprodukte auf dem täglichen Speiseplan, muss auch kein zusätzliches Kalzium zugeführt werden.
 
Zähneputzen – ein Kinderspiel?
Zahnärzte empfehlen, dass Kinder morgens, mittags und abends ihre Zähne putzen. Spätestens in der Schulzeit reduziert sich dies in der Realität auf ein zweimaliges Putzen pro Tag. Umso wichtiger ist es, die Zähne auch richtig zu putzen. Insbesondere am Abend, wenn Kinder müde sind, neigen sie dazu, gegen das Zähneputzen zu protestieren. Doch genau wie das Anschnallen im Auto ist das Zähneputzen eine der wenigen Aufgaben im Leben eines Kindes, die absolut nicht verhandelbar sein sollten.
Um Kindern das Zähneputzen so angenehm wie möglich zu machen, ist es sinnvoll, eine Sanduhr anzuschaffen, die anzeigt, wann die empfohlenen drei Minuten Putzzeit abgelaufen sind. Im Anschluss sollte ein Erziehungsberechtigter das Putzergebnis kontrollieren und gegebenenfalls nachputzen. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Kinderzahncremes in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Hier macht es durchaus Sinn, das Kind die leckerste Variante aussuchen zu lassen.
Auch die Zahnbürste hat einen großen Einfluss auf die Freude beim Zähneputzen. Hübsche Farben und fröhliche Motive machen das Putzen zum alltäglichen Vergnügen. Doch nicht alle Kinder besitzen die feinmotorischen Fähigkeiten, die Zähne im KAI-Verfahren gründlich von Speiseresten zu säubern. Ihnen empfehlen Zahnärzte oft eine elektrische Zahnbürste. Gerade Kinder, deren Eltern ebenfalls elektrisch putzen, zeigen sich von den heute kindgerecht designten Geräten fasziniert. Mit fröhlichen Motiven und einer Abschaltautomatik wurde so schon mancher Zahnputzverweigerer zum Liebhaber der Mundhygiene. Welche Arten und Modelle hier besonders zu empfehlen sind, kann im großen Test elektrischer Kinder-Zahnbürsten nachgelesen werden.
Ob und in welchem Alter die Anschaffung einer elektrischen Zahnbürste sinnvoll ist, kann auch der Zahnarzt fachgerecht beurteilen. Kinder sollten ab dem ersten Geburtstag regelmäßig zur Kontrolluntersuchung und Vorsorge gehen. Wer seinem Kind frühzeitig zeigt, dass ein Zahnarztbesuch nicht mit Schmerzen verbunden sein muss, sondern gutes Putzen mit einem freundlichen Lob belohnt wird, lässt es eine sehr positive Erfahrung machen.
 
 
 
 
 
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