Haben ihren Arbeitsweg mit dem Rad zurückgelegt: Die Preisträger der AOK-Aktion mit Landrat Dr. Axel Lehmann und Matthias Wehmhöner, Serviceregionsleiter AOK Nordwest für OWL (5. und 7. von rechts) sowie Jürgen Deppemeier (2. von links). Foto: Kreis Lippe.

Fast 80 Mitarbeiter der lippischen Kreisverwaltung radelten mit, als wieder die bundesweite Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) startete. Im viermonatigen Aktionszeitraum legten sie dabei an 2.740 Tagen über 27.000 Kilometer zurück. Für ihre Leistungen wurden sie jetzt zusammen mit den AOK Preisträgern ausgezeichnet.

 

Die Preise an die Kreismitarbeiter überreichte Landrat Dr. Axel Lehmann, der sich von der Leistung begeistert zeigte: „Die Teilnehmer haben dazu beigetragen, das Fahrrad als Mobilitätsalternative zum Kraftfahrzeug zu stärken. Und genau das ist unsere Botschaft als fahrradfreundlicher Kreis Lippe: Das Fahrrad ist ein gleichwertiges Verkehrsmittel, insbesondere auf kurzen Strecken im Alltag.“

 

Einer der vielen positiven Aspekte des Radfahrens zeigt sich auch im Gesundheitssektor. „Indem Sie das Rad nutzen, tun Sie sich selbst etwas Gutes. Studien von renommierten Sportwissenschaftlern zeigen, dass sich schon zehn Minuten Radfahren positiv auf Muskulatur, Durchblutung und Gelenke auswirken“, erklärte Matthias Wehmhöner, Serviceregionsleiter AOK Nordwest für OWL, die positiven Auswirkungen des Radfahrens.

 

Der Kreis Lippe dotierte für die beste Teamleistung einen Preis von 100 Euro, auch die Einzelfahrer mit den meisten Kilometern und Fahrtagen wurden mit einem Preis belohnt. Zusätzlich wurden drei Satteltaschen unter den Teilnehmern verlost. Außerdem zählte ein Kreismitarbeiter zu den von der AOK ausgelosten Preisträgern.

 

„Der Wettbewerb ist ein Anreiz dazu, den Wagen mal stehen zu lassen und auf das Fahrrad zu steigen. Natürlich möchten wir, dass das Rad regelmäßig und langfristig genutzt wird“, so Jürgen Deppemeier, Radverkehrsbeauftragter des Kreises Lippe. In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass erfreulich viele das ganze Jahr über im Sattel sitzen. Die mittlerweile erhältliche sehr gute Ausrüstung macht dies auch in der kalten Jahreszeit möglich.