Im Jahr 2018 besaßen 76,6 Prozent der 8,7 Millionen Privathaushalte in Nordrhein-Westfalen mindestens einen Pkw (neu oder gebraucht erworben oder geleast). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfallen als statistisches Landesamt mitteilt, verfügten 9,9 Prozent über mindestens ein Kraftrad (z. B. Motorrad, Mofa). 76,2 Prozent der Haushalte besaßen mindestens ein Fahrrad; 8,4 Prozent dieser Haushalte nannten Pedelecs ihr Eigen. In Städten und Gemeinden mit weniger als 100 000 Einwohnern war im Jahr 2018 die Ausstattung mit mindestens einem Pkw bei den Haushalten mit 86,4 Prozent höher als bei den Haushalten in Großstädten mit mehr als 100 000 Einwohnern.

 

Hier lag der Ausstattungsgrad für Pkw bei 67,5 Prozent. Während dieser Anteil von 2008 bis 2018 sowohl im Landesdurchschnitt (von 77,2 auf 76,6 Prozent) als auch in Großstädten (von 69,8 auf 67,5 Prozent) zurückging, war in ländlicheren Regionen im selben Zeitraum ein Anstieg von 85,1 auf 86,5 Prozent festzustellen. Der Zuwachs ist insbesondere auf die gestiegenen Anteile von Gebrauchtwagen (+2,2 Prozentpunkte) und Leasingfahrzeugen (+2,3 Prozentpunkte) in den Haushalten zurückzuführen.

 

Die Ausstattung der Haushalte mit Neuwagen ist unabhängig von der Gemeindegröße rückläufig: Während 2008 noch 33,7 Prozent der NRW-Haushalte einen Neuwagen besaßen, waren es 2018 nur noch 30,5 Prozent. Die vorliegenden Ergebnisse stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS), die alle fünf Jahre in allen Bundesländern von den Statistischen Landesämtern durchgeführt wird. Bei der letzten Erhebung im Jahr 2018 machten in Nordrhein-Westfalen für den hier verwendeten Erhebungsteil „Allgemeine Angaben” 12 700 Haushalte Angaben zur Ausstattung ihres Haushaltes mit langlebigen Gebrauchsgütern, Versicherungen sowie zur Wohnsituation. (IT.NRW).