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Im Jahr 2022 sind in Nordrhein-Westfalen in 45 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes 775 400 Tonnen Süßwaren (ohne Dauerbackwaren) im Wert von 3,3 Milliarden Euro hergestellt worden. Bezogen auf die Einwohnerzahl des Landes sind das 117 Gramm Süßwaren pro Kopf und Tag. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der am 28. Januar beginnenden internationalen Süßwaren-Messe (ISM in Köln) mitteilt, war die Absatzmenge um 28 200 Tonnen bzw. 3,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor; der Absatzwert stieg nominal um 322 Millionen Euro (+10,7 Prozent).

 

Gegenüber 2019 hat sich die Absatzmenge um 49 400 Tonnen (+6,8 Prozent) erhöht; der Absatzwert stieg nominal um 497 Millionen Euro (+17,5 Prozent). Der durchschnittliche Absatzwert je Kilogramm Süßwaren war mit 4,31 Euro um 6,7 Prozent höher als ein Jahr zuvor und um 10,0 Prozent höher als im Jahr 2019.

 

Von der NRW-Süßwarenproduktion des Jahres 2022 entfielen u. a. 415 300 Tonnen (+3,6 Prozent gegenüber 2021) auf Süßwaren ohne Kakaogehalt (einschl. weißer Schokolade). Darunter befanden sich 267 600 Tonnen (+4,0 Prozent) Dragees, Gummibonbons und Gelee-Erzeugnisse. Ferner wurden 334 500 Tonnen (+4,1 Prozent) Schokolade u. a. kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen produziert.

 

Bundesweit lag der Absatzwert der Süßwarenproduktion im Jahr 2022 bei 10,5 Milliarden Euro (+9,2 Prozent gegenüber 2021). Davon entfielen 31,7 Prozent auf nordrhein-westfälische Betriebe (2021: 31,2 Prozent). 40,1 Prozent des nordrhein-westfälischen Absatzwerts wurde in Betrieben des Regierungsbezirks Köln erzielt.

 

Wie das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, sind in den ersten drei Quartalen 2023 in 44 nordrhein-westfälischen Betrieben 605 800 Tonnen Süßwaren (+5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) hergestellt worden, der Absatzwert stieg nominal um 451 Millionen Euro (+19,0 Prozent) auf 2,8 Milliarden Euro. Der durchschnittliche Absatzwert pro Kilogramm stieg gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 12,9 Prozent und gegenüber den ersten drei Quartalen 2019 um 25,4 Prozent auf 4,66 Euro.

 

Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes mit im Allgemeinen 20 oder mehr Beschäftigten. Der Wert der zum Absatz bestimmten Produktion wird unter Zugrundelegung des im Berichtszeitraum erzielten oder zum Zeitpunkt des Absatzes erzielbaren Verkaufspreises ab Werk berechnet. (IT.NRW)