Berghahn zeigte sich begeistert über das große, politische Interesse der Soldaten aus Augustdorf.

Berghahn zeigte sich begeistert über das große, politische Interesse der Soldaten aus Augustdorf.

An den Plenartagen vor der Sommerpause erhielt der heimische SPD- Landtagsabgeordnete Jürgen Berghahn Besuch von einer Gruppe der Bundeswehr aus Augustdorf im Landtag. Die 27 Soldaten waren der Einladung Berghahns gefolgt und besichtigten das Landtagsgebäude und den Plenarsaal, in dem die wichtigen Debatten stattfinden und letztlich die Gesetzesreformen und Verfassungsänderungen verabschiedet werden. Zusammen diskutierten sie anschließend über aktuelle politische Themen, aber auch über relevante Themen der Region.

 

Seit Jahren gibt einen intensiven Gesprächs- und Besuchsaustausch zwischen Berghahn und dem lippischen Bundeswehrstandort. Von Interesse für die Soldaten war etwa der Brexit und dem damit verbundenen Austritt Großbritanniens aus der EU, sowie den möglichen Auswirkungen auf Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik. Themen, die auch im Plenum behandelt wurden. Ebenso wurde über die Anstrengungen NRWs für mehr Steuergerechtigkeit und die Bekämpfung von Steuerflucht, sowie eine Novellierung des Baurechts gesprochen, um etwa schneller günstigen Wohnraum zu schaffen. Die Soldaten interessierten sich aber auch im Austausch mit Jürgen Berghahn für die lokale Unterbringung von Flüchtlingen vor Ort.

 

Gerade zu Hochzeiten des Ankommens im Sommer 2015 wurden auch Turnhallen von Sportvereinen und Schulen für die Unterbringung genutzt. Dies ist mittlerweile weitestgehend beendet, so Jürgen Berghahn, unter anderem durch die Vereinfachung von Genehmigungsverfahren, das schnelles Bereitstellen von neuem Wohnraum ermöglicht. Hinzu kommt, dass von Januar bis Mai dieses Jahres kaum Zuweisungen in unsere Region erfolgt sind. Nach einem ereignisreichen Plenartag ging es für die Soldaten auf den Heimweg nach Augustdorf. Dort wurden am Abend dann noch der deutschen Fußballnationalmannschaft beim Halbfinalspiel der Europameisterschaft die Daumen gedrückt.