Mit Zinssätzen von meist 1 bis 3 Prozent sind Bauspardarlehen so attraktiv wie lange nicht mehr. Für einen künftigen Hausbau oder eine Modernisierung kann sich das Bausparen lohnen. Finanztest hat für sechs Modellfälle die jeweils günstigsten Bausparlösungen ermittelt.

 

Während für Baukredite oft mehr als 4 Prozent Zinsen fällig werden, gibt es bei den Bausparkassen heute noch Niedrigzinsen aufs Darlehen. Im Gegenzug zahlen sie aber auch nur Minizinsen von 0,01 bis 0,25 Prozent auf das Sparguthaben. „Wer gezielt für eine Immobilie sparen und sich gegen steigende Zinsen absichern möchte, für den kann sich ein Bausparvertrag weiterhin lohnen“, so der Finanztest-Experte Stefan Hüllen. „Als Rücklage für Modernisierungen bis 50 000 Euro kann Bausparen sogar besonders geeignet sein, weil Banken dafür oft keine günstigen Kredite anbieten.“

 

Ob sich ein Vertrag rechnet, hängt allerdings entscheidend von der richtigen Wahl des Tarifs und der Bausparsumme ab. Finanztest hat daher für sechs Modellfälle, in denen Immobilien gekauft, gebaut oder modernisiert werden sollen, mit unterschiedlichen Sparzeiten, Sparraten und Finanzierungssummen die günstigsten Bausparlösungen ermittelt. An diesen Testergebnissen können sich Interessierte orientieren, um die passende Bausparkasse zu finden. Außerdem lässt sich mit den Tipps von Finanztest überprüfen, ob ein Bausparangebot geeignet ist.

 

Doch selbst beim günstigsten Angebot sollte Bausparern stets bewusst sein, dass sich der Vertrag nur rechnet, wenn das Darlehen genutzt wird. Für alle, die ihr Geld nur rentabel anlegen wollen, ist Bausparen nicht geeignet. Der vollständige Test mit den besten Tarifen und Tipps fürs richtige Bausparen finden sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de/bausparvertrag.

 

Pressemeldung: Stiftung Warentest