Florian Kehrmann erwartet erneut ein intensives Spiel. Quelle: TBV Lemgo Lippe

Mit frisch getanktem Selbstvertrauen reist der TBV Lemgo Lippe am Donnerstag (7.9.) zum Auswärtsspiel nach Wetzlar. In der Buderus Arena trifft der lippische Handball-Bundesligist am 3. Spieltag auf die HSG Wetzlar, welche bislang noch auf den ersten Saisonsieg wartet. Anwurf der Begegnung ist um 19:00 Uhr.

 

Nach dem harterkämpften 28:27-Heimerfolg gegen den HC Erlangen blieb den Lemgoer Spielern nur wenig Zeit zur Regeneration. Bereits am Donnerstag ist das Team von TBV-Trainer Florian Kehrmann wieder in der Ferne gefordert. Dort treffen die Lipper auf den aktuellen Tabellenletzten aus Wetzlar, der nach einem 16. Platz im Vorjahr in dieser Saison nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben möchte. Doch das Auftaktprogramm der Hessen hatte es in sich. Auf eine 15:31-Niederlage gegen den SC Magdeburg folgte eine ebenso deutliche 22:33-Auswärtsklatsche beim THW Kiel.

 

Nicht blenden lassen möchte sich davon Kehrmann: „Nach den ersten beiden Spielen gegen absolute Topteams, ist es schwer ihren aktuellen Leistungsstand einzuschätzen. Wir wissen aber um die große Qualität von Wetzlar, die sich im Sommer noch einmal breiter aufgestellt und qualitativ verstärkt haben. Für sie wird es ein wichtiges Heimspiel, dass sie mit allen Mitteln gewinnen wollen. Ich erwarte deshalb eine extrem hart verteidigende 6:0-Abwehr, gegen die es für uns gute Lösungen zu finden gilt. Klar ist auch, dass wir ebenfalls mit dem Ziel zu gewinnen nach Wetzlar reisen“, so der TBV-Trainer.

 

Unter der Woche stand deshalb die schnelle Erholung seiner Mannschaft im Fokus: „Wir können die Spielzeiten aktuell aufgrund der Verletzungen nicht groß verteilen. Auf der anderen Seite hat der Sieg uns natürlich Sicherheit verliehen. Den Schwung aus dem Erlangen-Spiel gilt es nun mitzunehmen“, möchte Kehrmann die aktuelle Personallage nicht als Ausrede gelten lassen. In Wetzlar muss Florian Kehrmann weiterhin auf Bobby Schagen verzichten. Auch hinter den Einsätzen von Tim Suton und Emil Buhl Laerke, die zuletzt verletzungsbedingt nicht spielen konnten, stehen am Donnerstagabend große Fragezeichen.

 

An der Seitenlinie der Hessen ist Frank Carstens seit dieser Saison als Cheftrainer verantwortlich für den Erfolg der HSG. Der ehemalige GWD-Trainer fordert gegen den TBV vor allem im Angriff einen verbesserten Auftritt seines Teams, das gegen Kiel im ersten Abschnitt nur vier eigene Treffer erzielte. Beim letzten Aufeinandertreffen gelang der HSG am 28. Spieltag der Saison 2022/23 ein befreiender 26:24-Erfolg gegen Lemgo. Von den letzten fünf Auswärtsspielen konnten die Lemgoer Handballer nur eines gewinnen. Geleitet wird die Begegnung am Donnerstagabend vom Schiedsrichtergespann Christian und David Hannes. Dyn überträgt die Begegnung ab 18:40 Uhr live. Alle Spiele der LIQUI MOLY HBL live und auf Abruf nur bei Dyn.

 

Pressemeldung: TBV