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Im Jahr 2022 sind in Nordrhein-Westfalen in 29 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Würzen und Soßen (Speiseessig; Soßen, zusammengesetzte Würzmittel; Senfmehl und Senf) im Wert von 757,7 Millionen Euro hergestellt worden. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war der Absatzwert der Produktion damit um 5,8 Millionen Euro (+0,8 Prozent) höher als 2021 und um 27,1 Millionen Euro (+3,7 Prozent) höher als im Jahr 2019.

 

Elf nordrhein-westfälische Betriebe stellten im Jahr 2022 u. a. 49 600 Tonnen (+8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr) Mayonnaisen und andere emulgierte Soßen im Wert von 141,4 Millionen Euro (+11,3 Prozent) her. Vier Betriebe produzierten 35 600 Tonnen (−12,3 Prozent) Senf (einschl. zubereitetem Senfmehl) im Wert von 93,4 Millionen Euro (−1,8 Prozent). Elf Betriebe stellten 52 100 Tonnen Würzsoßen und Würzmittel (z. B. Soßenpulver, Soßenansätze sowie Salat- und Würzsoßen) mit einem Absatzwert von 398,4 Millionen Euro (−2,2 Prozent) her. Weitere sieben Betriebe produzierten 11 500 Tonnen (+37,8 Prozent) Tomatenketchup und -soßen im Wert von 12,9 Millionen Euro (+46,8 Prozent).

 

Bundesweit wurden im vergangenen Jahr Würzen und Soßen im Wert von 3,6 Milliarden Euro (+3,9 Prozent) produziert; 21,0 Prozent des Absatzwertes entfielen auf nordrhein-westfälische Betriebe (2021: 21,7 Prozent). 43,4 Prozent des nordrhein-westfälischen Absatzwertes wurde in Betrieben des Regierungsbezirks Münster erzielt. Im ersten Quartal 2023 produzierten in Nordrhein-Westfalen nach vorläufigen Ergebnissen 30 Betriebe Würzen und Soßen mit einem Absatzwert von 248,5 Millionen Euro. Das waren 30,5 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum und 34,5 Prozent mehr als im ersten Quartal 2019. Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten. (IT.NRW