Die HSG erkämpfte am Samstagabend gegen den Buxtehuder SV in letzter Sekunde einen Punkt (Weibz.fotografie).

Die HSG Blomberg-Lippe sicherte sich in einem umkämpften HBF-Topspiel in letzter Sekunde durch den Treffer zum 21:21 von Emelyn van Wingerden einen Punkt gegen den Buxtehuder SV. Zur Halbzeit stand es an der Blomberger Ulmenallee 11:11. Als Trikotpartner des Tages fungierte dabei die VitaSol Therme GmbH. Weitere Informationen zum Unternehmen aus Bad Salzuflen finden Interessierte unter www.vitasol.de. Beste Werferinnen waren Marie Michalczik auf Seiten der HSG mit sieben Treffern und Isabelle Dölle vom Buxtehuder SV mit neun Toren.

 

Spiel auf Augenhöhe

774 Zuschauer*innen sahen von Beginn ein ausgeglichenes Spiel, dass von zwei starken Abwehrreihen geprägt war. So trafen die Gäste das erste Mal zum 0:1 nach zweieinhalb Spielminuten. In der Folge konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Erst in der 15. Minute erspielte sich das Team aus dem Norden mit einem 3:0-Lauf die erste deutlichere Führung. Die Gastgeberinnen arbeiteten jedoch konzentriert weiter und eroberten kurz vor der Halbzeit die Führung zurück, ehe Charlotte Kähr zum 11:11-Halbzeitstand einnetzte.

 

Auch die zweite Halbzeit versprach Spannung pur. Die Schützlinge von Steffen Birkner hatten auf die offensiven Abwehrreihen des Buxtehuder SV zumeist eine gute Antwort parat und behielten eine Ein-Tore-Führung. In einer starken Phase Mitte der zweiten Halbzeit konnten sich die Blombergerinnen zweimal auf zwei Tore absetzen. Einige Fehlwürfe und Unkonzentriertheiten verhinderten zu diesem Zeitpunkt eine deutlichere Führung. Dies nutzte der Buxtehuder SV seinerseits, um die Partie in der Schlussphase zu drehen. Eine Parade von Melanie Veith leitete in den letzten Sekunden einen Gegenstoß ein und Veiths Pass verwandelte Emelyn van Wingerden nervenstark zum insgesamt verdienten 21:21 Endergebnis.

 

„Wir haben eine Reaktion gezeigt“

„Wir haben ein deutlich besseres Spiel und eine Reaktion gezeigt, wie ich es nach dem Oldenburg-Spiel auch gefordert habe,“ zeigte sich HSG-Trainer nach dem Spiel zufrieden. „Wenn man in letzter Sekunde den Ausgleich erzielt, kann man denke ich von einem Punktgewinn sprechen. Das zeigt aber auch und das macht mich stolz, dass wir das wofür wir stehen wollen, dass wir niemals aufgeben und dass wir bis zur letzten Sekunde an den Sieg glauben, gezeigt haben. Wir verteidigen über 60 Minuten gut. Den Matchplan haben wir sehr gut umgesetzt, was die Deckung angeht.

 

Die 21 Gegentore sprechen für eine fokussierte, konzentrierte und körperbetonte Abwehr, wie wir es uns vorgenommen haben. Im Angriff haben wir die ein oder andere hochprozentige Chance liegen gelassen, die wir besser nutzen müssen. In der Phase, wo wir mit zwei Toren führen, hatten wir ein Auf und Ab und versäumen es, auf drei Tore wegzugehen. Daher wurde es hinten raus noch einmal eng. Daran gilt es weiter zu arbeiten und die junge Mannschaft zu stabilisieren.“

 

HSG auswärts in Metzingen gefordert

Weiter geht es für die HSG am 18. Februar bei der TuS Metzingen. Dort heißt es dann wieder Tabellenvierter gegen Tabellenfünfter. Anwurf der Begegnung, die somit erneut Spannung verspricht, ist um 19:30 Uhr.

 

Tore für die HSG: Michalczik (7/1), van Wingerden, Hauf (je 3), Ruwe, Kaiser (je 2), Knyast, Quist, Franz, Frey (je 1).

 

Tore für Buxtehude: Dölle (9/1), von Prittwitz (4), Süchting (3), Kähr (2), Nielsen, Mühlner, Lakenmacher (je 1).

 

Pressemeldung: HSG