Bei den im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake zu bestaunenden Radierungen von Giovanni Battista Piranesi handelt es sich um Leihgaben der Stiftung Ahlers Pro Arte, Herford. Bevor die Kunstwerke im Museum platziert wurden, hat Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes sie im Depot genau unter die Lupe genommen.  Foto: Landesverband Lippe.

Was gibt es Schöneres als ein köstliches Tässchen Tee, Kaffee oder Espresso und etwas Gebäck? Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake gibt noch einen anregenden Schuss Kultur dazu und zaubert aus diesen Zutaten einen gemütlichen Nachmittag mit kunsthistorischer Note. Kredenzt wird der erste „Kulturtee“ der Saison am Mittwoch, 14. Oktober, um 15:00 Uhr.

 

„Wir laden alle Interessierten dazu ein, sich ganz bewusst Zeit für die neue Sonderausstellung ‚Von der alten Herrlichkeit‘ und für den Reiz der Ruinen zu nehmen“, sagt Dr. Vera Lüpkes. Die Museumsdirektorin nimmt die Besucher mit auf eine Reise ins antike Rom. Was genau ist auf den Radierungen von Giovanni Battista Piranesi zu sehen? Warum ist der italienische Künstler, der in diesem Jahr 300 Jahre alt geworden wäre, so berühmt geworden? Wer hat seine Werke gekauft und warum? Und wieso zeigt die Ausstellung neben den Grafiken auch maßstabsgetreue Korkmodelle des „Ruinenbaumeisters“ Dieter Cöllen? Fragen wie diese werden in angenehmer Museumsatmosphäre gestellt, beantwortet und gemeinsam diskutiert.

 

Im Zentrum des Nachmittags steht ein kurzweiliger kunsthistorischer Vortrag der Museumsdirektorin und Kuratorin Dr. Vera Lüpkes. Während eines sich anschließenden Rundgangs durch die Ausstellung begegnet man „alten Bekannten“ wie dem Kolosseum, dem Pantheon und dem Bacchus-Tempel. Bei Interesse kann man verschiedene Kurzfilme über die Arbeitsweise von Dieter Cöllen, über den Entstehungsprozess einer Radierung und über die rekonstruierte Hadriansvilla ansehen. Im Anschluss daran ist ausreichend Zeit, um ein Foto in einer inszenierten Tempellandschaft zu machen und um in Ruhe über eigene Romreisen zu plaudern. Wer möchte, kann auch eigene Fotos und Souvenirs mitbringen.

 

Der Eintritt kostet 5,50 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Tickets sind im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich, und zwar dienstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr. Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung aller Hygienevorschriften statt.