Monika Rode ist seit 1. Februar als Professorin an der Hochschule OWL im Fachbereich Bauingenieurwesen tätig.

Monika Rode ist seit dem 1. Februar 2018 als Professorin im Fachbereich Bauingenieurwesen an der Hochschule OWL tätig. Die 53-Jährige verantwortet das Lehrgebiet der Hochschuldidaktik.

 

Für die kommenden Jahre an der Hochschule plant Monika Rode die Lernmethoden für Studierende weiterzuentwickeln. Außerdem möchte sie internationale Summer Schools entwickeln und umsetzen sowie englischsprachige Lehrveranstaltungen anbieten. Die Lehre an sich betrachtet die Telgterin als einen Vermittlungs- und Entwicklungsprozess. „Neben den methodischen und fachlichen Inhalten ist es mir wichtig, dass Studierende eine eigene Haltung entwickeln. Ich halte es hierbei nach Alexander Gottlieb von Baumgarten, der sagt, dass es neben der kognitiven Erkenntnis eine Erkenntnis in Bezug auf Werte und Normen gibt. Studierende hierzu zu befähigen beziehungsweise meinen Beitrag dazu zu leisten, macht mir Spaß“, erklärt Rode. Da jede Gruppe von Studierenden anders sei, habe zudem auch sie die Möglichkeit, sich stetig weiterzuentwickeln.

 

Pläne hinsichtlich der Forschung hat Monika Rode in den Bereichen der Kompetenzforschung, der Effektivität von Lehrmethoden sowie der Entwicklung sozialer Kompetenzen. Zudem möchte sie an einem internationalen Forschungsprojekt mitwirken oder dieses initiieren. Rode sieht die Forschung als einen wichtigen Bestandteil der Fachbereiche an, da diese überprüft, bestätigt, widerspricht oder auch Theorien und Methoden entwickelt und zudem hilft, praktische und nützliche Erkenntnisse zu gewinnen. Die interdisziplinäre Forschung hält sie insbesondere für vorteilhaft, da die unterschiedlichen Professionen den eigenen Blickwinkel erweitern und somit in der Umsetzung von gemeinsamen Projekten bereichernd sind.

 

Im Rahmen von Auslandsprojekten in Namibia und im Kosovo hat Rode bereits Studiengänge und gleichzeitig auch die dafür notwendige Hochschuldidaktik entwickelt. „Es macht mir Spaß, Studierende im Lernprozess zu begleiten. Zudem bin ich jemand, der sich für sehr viele Fachrichtungen interessiert. An der Hochschule OWL werde ich meinen eigenen Horizont durch den Kontakt mit den unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten erweitern können. Außerdem habe ich die Atmosphäre an der Hochschule OWL als sehr kollegial und innovativ erlebt“, sagt sie.

 

Monika Rode studierte von 2002 bis 2005 Erziehungswissenschaften und promovierte im Jahr 2016 an der Universität Bremen. Privat engagiert sich Rode besonders im sozialen Bereich, indem sie zum Beispiel ehrenamtlich Flüchtlinge begleitet. „Die Verpflichtung in einer sorgenden beziehungsweise fürsorgenden Gesellschaft fängt bei jedem Einzelnen an. Und ich freue mich, wenn ich Menschen dadurch weiterhelfen kann“, erklärt Rode, die es zudem liebt, täglich Zeit mit ihrem Hund in der Natur zu verbringen. Darüber hinaus liest sie leidenschaftlich gerne Bücher. „Für meinen Mann wird das zur Herausforderung, da ich so viele Bücher habe, dass wir über einen Anbau nachdenken müssen, zumal die Sauna im Haus schon als Bücherlager umfunktioniert wurde“, so Rode.

 

 

Foto: Carolin Seelig, Copyright: Hochschule OWL

Text: Carolin Seelig