Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe ist im März 2023 um 5,2 Prozent niedriger gewesen als ein Jahr zuvor. Auch die Auftragslage im Bauhauptgewerbe verringerte sich: Die Baunachfrage war im ersten Quartal um 11,5 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren damit sowohl die Bauproduktion im März als auch die Baunachfrage im ersten Quartal dieses Jahres geringer als im Vorjahreszeitraum.

 

BAUPRODUKTION SOWOHL IM HOCHBAU ALS AUCH IM TIEFBAU GESUNKEN

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im März 2023 um 5,2 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Die Produktion verringerte sich gegenüber März 2022 im Hochbau um 3,4 Prozent und im Tiefbau um 7,0 Prozent. Im Vergleich zum entsprechenden Monatsergebnis des Jahres 2019 ist hingegen ein Anstieg der Bauproduktion von 7,1 Prozent zu vermelden: Sowohl im Hochbau (+1,2 Prozent) als auch im Tiefbau (+14,0 Prozent) lag die Bauproduktion über dem Niveau von März 2019. Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten drei Monate des Jahres 2023 war um 2,4 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2022.

 

BAUNACHFRAGE: AUFTRAGSLAGE IM ERSTEN QUARTAL 2023 UM 11,5 PROZENT VERSCHLECHTERT

Die Auftragseingänge des nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbes waren im ersten Quartal 2023 um 11,5 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Für die Auftragslage ist sowohl im Tiefbau (−8,8 Prozent) als auch im Hochbau (−13,6 Prozent) ein Rückgang zu konstatieren. Für das erste Quartal 2023 ermittelte das Statistische Landesamt im Vergleich zum ersten Quartalsergebnis des Jahres 2019 einen Rückgang der Baunachfrage (−5,5 Prozent). Die Auftragslage verschlechterte sich im Tiefbau um 1,8 Prozent und um 8,3 Prozent im Hochbau. (IT.NRW)