Foto: pixabay.

Die Produktion im nordrhein-westfälischen Bauhauptgewerbe war im August 2022 um 0,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktion im Hochbau um 0,7 Prozent niedriger und im Tiefbau um 0,1 Prozent höher als im August 2021.

 

Für den Bereich des Hochbaus ermittelte das Statistische Landesamt für August 2022 unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Bausparten: Rückgänge gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat sind für den gewerblichen und industriellen Hochbau (−3,1 Prozent) und den Wohnungsbau (−1,8 Prozent) zu konstatieren. Im öffentlichen Hochbau war die Bauproduktion um 24,6 Prozent höher als im August 2021.

 

Innerhalb des Tiefbaus entwickelten sich die Bauleistungen in den einzelnen Bausparten ebenfalls unterschiedlich: Im Straßenbau war die Bauproduktion im August um 8,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Rückgänge ergaben sich dagegen im sonstigen öffentlichen Tiefbau (−4,6 Prozent) und im gewerblichen und industriellen Tiefbau (−1,8 Prozent).

 

Für August 2022 ermittelte das Statistische Landesamt im Vergleich zum August des Jahres 2019 einen Anstieg der Bauproduktion im Bauhauptgewerbe um 10,3 Prozent. Sowohl im Hochbau (+7,0 Prozent) als auch im Tiefbau (+13,9 Prozent) lag die Bauproduktion über dem Ergebnis von August 2019. Zu diesem Anstieg haben die einzelnen Bausparten ausnahmslos positiv beigetragen: In den einzelnen Bausparten lagen die jeweiligen Zuwachsraten zwischen 4,0 Prozent (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 19,8 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau). Das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten acht Monate des Jahres 2022 war um 2,5 Prozent höher als in der entsprechenden Vergleichsperiode des Jahres 2021. (IT.NRW)