Die Bruttowertschöpfung der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft betrug 71,4 Milliarden Euro im Jahr 2022. Das waren 9,9 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag die Bruttowertschöpfung damit auf einem ähnlichen Niveau wie 2021 (preisbereinigt – 0,1 Prozent). Jede siebte erwerbstätige Person (13,6 Prozent) in NRW hatte einen Arbeitsplatz im Gesundheitsbereich.

 

Im Durchschnitt aller Bundesländer war in diesem Zeitraum ein Anstieg der Bruttowertschöpfung (preisbereinigt) von 0,2 Prozent zu verzeichnen. In der NRW Gesamtwirtschaft lag die Bruttowertschöpfung um 1,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Gesundheitswirtschaft entwickelte sich hierzulande im Vergleich zum Jahr 2015 positiver als die Gesamtwirtschaft. Die Wirtschaftsleistung in der NRW Gesundheitswirtschaft war 2022 preisbereinigt um 10 Prozent höher als fünf Jahre zuvor (Gesamtwirtschaft: +4,7 Prozent).

 

In Nordrhein-Westfalen hatten im Jahresdurchschnitt 2022 mehr als 1,3 Millionen Menschen und damit jeder siebte Erwerbstätige (13,6 Prozent) des Landes einen Arbeitsplatz im Gesundheitsbereich. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Erwerbstätigen hier um 2,0 Prozent erhöht. Die Gesundheitswirtschaft wies auch in den Jahren zuvor eine dynamische Erwerbstätigenentwicklung auf. So stieg die Zahl der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft im Zeitraum 2015 bis 2022 um 16,0 Prozent, während die Gesamtwirtschaft Nordrhein-Westfalens lediglich ein Plus von 5,5 Prozent verzeichnen konnte.

 

Diese und weitere interessante Ergebnisse der Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder sind konsistent zu den amtlichen Ergebnissen der Arbeitskreise Erwerbstätigen- und Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder. Mehr Informationen zu den Hintergründen der Berechnungen und weitere Ergebnisse finden Sie im Internet unter https://www.statistikportal.de/ggrdl. (IT.NRW)