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Anfang 2022 waren in Nordrhein-Westfalen 156 061 Wohnmobile amtlich zugelassen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Zahl der Wohnmobile in NRW damit um 13,2 Prozent (+18 197) höher als ein Jahr zuvor und um 29,5 Prozent (+35 567) höher als Anfang 2020.

 

Bezogen auf die Gesamtbevölkerung waren zu Beginn dieses Jahres rein rechnerisch 87 Wohnmobile je 10 000 Einwohner im Land zugelassen; das waren fünf weniger als im Bundesdurchschnitt (92 Wohnmobile je 10 000 Einwohner). Innerhalb Nordrhein-Westfalens gab es dabei regionale Unterschiede: Die Wohnmobildichte war in den Kreisen mit 102 Wohnmobilen je 10 000 Einwohner um rund 58 Prozent höher als in den kreisfreien Städten mit 65. Am höchsten war die Wohnmobildichte Anfang 2022 mit 145 im Kreis Coesfeld, am niedrigsten fiel sie mit 39 in der Stadt Gelsenkirchen aus.

 

Auf den nordrhein-westfälischen Campingplätzen übernachteten im Jahr 2021 rund 600 000 Gäste. Das waren 5,9 Prozent weniger als 2020 bzw. 24,3 Prozent weniger als 2019. Der Großteil der Gäste (92,1 Prozent) kam im Jahr 2021 aus Deutschland; 7,9 Prozent kamen aus dem Ausland. 2019 waren noch 15,5 Prozent aller Gäste auf den NRW-Campingplätzen aus dem Ausland angereist.

 

Die Übernachtungsgäste verbrachten im vergangenen Jahr durchschnittlich 2,9 Tage auf den NRW-Campingplätzen. 2019 hatte die durchschnittliche Übernachtungsdauer noch 2,5 Tage betragen. Die längste durchschnittliche Übernachtungsdauer gab es 2021 mit 4,5 Tagen im Hochsauerlandkreis. Weitere Statistiken rund um das Thema Sommer und Ferien finden Sie unter https://www.it.nrw/sommer-nrw. (IT.NRW)