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Viren, Hacker, tückische Links – dagegen helfen die meisten der Antivirenprogramme im Test der Stiftung Warentest gut. Einige der besten sind sogar kostenlos, darunter einer der zwei Gewinner. Das auf Windows-Rechnern vorinstallierte Schutzprogramm Microsoft Defender bietet dagegen nur einen Basisschutz. Die Tester haben über 40.000 Schadprogramme, bösartige Webseiten und Phishingmails zusammengetragen, um damit 19 Schutzprogramme für Windows- und 9 für Apple-Rechner zu prüfen. Darunter auch neue Bedrohungen, die zum Testzeitpunkt oft erst wenige Stunden im Netz kursierten. Erfreulicherweise wehrten die Sicherheitsprogramme die meisten Angreifer ab. Erkennungsraten von über 90 Prozent sind bei topaktuellen Angriffen ein respektables Ergebnis.

 

Es bedeutet jedoch auch: 100-prozentigen Schutz bietet kein Programm. Die Tester geben daher auch Tipps für sicheres Surfen. Mac-User sind durch ihr Betriebssystem besser vor Viren geschützt als Windows-Nutzer. Vor Datenklau durch Phishing-Angriffe sind sie jedoch nicht gefeit. Insbesondere die Zugangsdaten für Apple Store und Apple ID sind bei Angreifern beliebt. Hier empfiehlt sich eine Sicherheitssoftware mit gutem Phishing-Schutz, am besten in Kombination mit dem Safari-Browser, der im Test bereits 80 Prozent der Phishing-Versuche erkannte. Grundsätzlich gilt: Bezahlprogramme sind nicht besser als kostenlose Software, sie verzichten aber auf die oft nervige Eigenwerbung. Der vollständige Test Antivirenprogramme findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/internetsicherheit.

 

Pressemeldung: Stiftung Warentest.