Freuen sich auf die gemeinsame Bildungskooperation (v.l.n.r.): Prof. Dr. Tim Brüggemann, Prorektor Online-University, Fernstudium und Weiterbildung, Prof. Dr. Astrid Kruse, Dekanin Fachbereich Medien, Tim Suton, Spieler TBV Lemgo Lippe und Deutscher Nationalmannschaft, Torben Kietsch, Geschäftsführer HSG Blomberg-Lippe, Ulrich Kaltenborn, Geschäftsführer TBV Lemgo Lippe, Jenny Murer, Spielerin HSG Blomberg-Lippe und Schweizer Nationalmannschaft, Friedel Heuwinkel, Landrat a.D., Leiter FHM-Institut für den Mittelstand. Foto: HSG Blomberg-Lippe.

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) und die Handballbundesligisten TBV Lemgo Lippe sowie HSG Blomberg-Lippe schließen eine Kooperation im Bereich der Hochschulaus- und -weiterbildung. Ab sofort können Spielerinnen und Spieler per Online-Studium den Grundstein für die Karriere nach der sportlichen Laufbahn legen.

 

Die Vereinbarkeit von Leistungssport und Studium stellt für viele Akteure im Spitzensport oft eine besondere Herausforderung dar. Das zeitintensive Training, der volle Spielplan sowie der gefüllte Terminkalender verhindern in der Regel den Fokus auf die Laufbahn nach der sportlichen Karriere. Damit sich die Talente der Handballbundesligisten optimal auf die berufliche Zukunft nach der aktiven Zeit im Sport vorbereiten können, bietet die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) ein eigens für die individuellen Bedürfnisse von Spitzensportlern entwickeltes Studienkonzept an.

 

„Die FHM Online-University bietet als Online-Campus die perfekt abgestimmte Plattform für Leistungssportler, die neben ihrem durchgetakteten Alltag zusätzlich ein personenbezogenes und auf sie angepasstes Studium absolvieren möchten“, erklärt Prof. Dr. Anne Dreier. Die persönliche und individuelle Betreuung durch Professoren und Fachdozenten sei dabei ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts, ergänzt die Geschäftsführerin und Rektorin der FHM.

 

In der FHM Online-University können Studierende die Inhalte ihres Studiums zeitlich, örtlich und an ihre individuellen Bedürfnisse angepasst studieren. Digitale Studienbriefe, Lernvideos, Foren und eine technisch speziell konzipierte Lernplattform ermöglichen einen abgestimmten Studienablauf. „Ein virtuelles Studium oder eine Weiterbildung bieten maximale Flexibilität bei einer engen persönlichen Betreuung“, hebt Prof. Dr. Tim Brüggemann, Prorektor Online-University, Fernstudium und Weiterbildung, die Vorzüge des Online Campus hervor.

 

„Die Modulinhalte bauen – genauso wie im normalen Studium – logisch aufeinander auf. Zusätzlich können wir unsere Ablaufpläne aber an die individuellen Trainings- und Spielpläne der Athleten anpassen. So können sich die Spielerinnen und Spieler optimal sowohl auf das sportliche als auch auf ihre Studieninhalte konzentrieren.“
Vorteile, von denen zukünftig auch die Profisportler der Handballvereine aus Lemgo und Blomberg profitieren. „Die Kooperation bietet uns und unseren Spielern eine gute Perspektive und neue Lösungsansätze für die Karriere nach dem Sport.

Denn alles auf die sportliche Karte zu setzen, ist sehr gewagt“, wissen die beiden Geschäftsführer Torben Kietsch (HSG Blomberg-Lippe) und Ulrich Kaltenborn (TBV Lemgo Lippe). Dass ihre Schützlinge auch die Voraussetzungen für ein Studium mitbringen, sei ohnehin klar: „Spitzensportler müssen jederzeit voll fokussiert und da sein, um ihre Leistungsgrenzen abzurufen. Das sind Grundlagen, von denen sie im Studium profitieren werden.“ Daher sei es auch mittelfristig das Ziel, dass auch die jüngeren Teams von dem Angebot profitieren.

 

In unmittelbarer Zukunft soll diese Kooperation auch mit Leben gefüllt werden. Für die anstehenden Studienstarts der FHM Online-University gibt es bereits die ersten interessierten Spielerinnen und Spieler. Diese sind jeweils im Februar, Juni und Oktober. Interessierte, die ebenfalls online basiert studieren möchten, können sich unter www.fh-mittelstand.de/online-university/ informieren.